Tipps & Tricks

Wollt Ihr den perfekten Rasen?

Ihr wollt den perfekten Rasen und habt keine 1000 Jahre Zeit? Dann seid Ihr hier richtig.

Hier habe ich die wichtigsten Themen über Rasen zusammengestellt. Teilweise findet Ihr zu dem Themen ein Video von meinem YouTube Kanal.

Wenn Ihr mehr wissen wollt, Euch etwas fehlt oder etwas nicht richtig sein sollte, dann könnt Ihr mir gerne eine E-Mail schreiben: Rasenfreak@web.de

  1. Rasen mähen, wenn das Gras zu lang ist. Immer mit einem scharfem Messer mähen!
  2. Eine Bodenanalyse durchführen.
  3. Kalken, wenn der PH Wert zu niedrig ist. Das sollte 4-6 Wochen vor der ersten Düngung erfolgen.
  4. Düngen mit einem guten Startdünger mit mindesten 20-25% Stickstoff. 
  5. Mindestens zwei Wochen warten, bevor mechanische Arbeiten (vertikutieren, lüften) durchgeführt werden.
  6. Bei verfilztem Rasen Vertikutieren oder Lüften im April, besser noch im Mai, wenn der Rasen richtig gut wächst.
  7. Ggf. Nachsäen und dann gleich eine dünne Sandschicht streuen und die Rasensaat fest walzen.
  8. Warten bis die Nachsaat mindestens 6 cm lange Gräser entwickelt hat. Den Boden dabei immer feucht halten. Die Nachsaat darf nicht austrocknen. Ggf. 3x am Tag 10 min. wässern.
  9. Danach mähen, mähen, mähen …
  10. Nach 4-6 Wochen ist hoffentlich der Rasen perfekt!

Welcher Rasenmäher schneidet besser das Gras? Was sind die Vor- und Nachteile eines Spindelmähers? Details im Video!

Spindelmäher schneiden das Gras wie eine Schere ab. Sichelmäher schlagen das Gras ab. Der Spindelmäherschnitt ist damit viel schonender. Das Gras bleibt gesund und sieht gut aus.

Spindelmäher sind sehr wartungsintensiv. Sichelmäher sind robust und einfach zu warten.

Spindelmäher machen Steifen, Sichelmäher nicht bzw. nur, wenn Sie einen Walzenantrieb besitzen.

Spindelmäher können hohes Gras nicht mähen. Die vordere Rolle drückt beim Mähen das Gras runter. Nun muss sich das Gras ganz schnell wieder aufrichten, damit es von der Spindel eingefangen und geschnitten werden kann. Kurzes Gras und auch kräftig Halme richten sich schnell wieder auf. Lange Halme und auch dünnes Gras dagegen richtet sich nicht so schnell wieder auf.

Ein gerillte Vorderrolle drückt das Gras nicht so stark runter, wie ein glatte Rolle. Da die meisten von uns nicht so kurz wie auf einem Golfplatz mähen, ist aus meiner Sicht einer gerillte Rolle die bessere Lösung. Golfplätze mähen die großen Fairways auf 12-16 mm Schnitthöhe. Dafür ist aus meiner Sicht schon eine gerillte Vorderrolle besser. Das hängt aber, wie gesagt auch vom Gras ab. Unter 10 mm kann man aus meiner Sicht mit einer Glattrolle mähen.  Ich habe bei meinen Spindelmähern immer das Problem, dass der Schnitt nicht optimal ist, also nicht alle Halme abgeschnitten werden. Im Englischen nennt man die nicht geschnittenes Halme “stragglers”. 

Die maximale Schnitthöhe wir bei Spindelmähern auch durch den Abstand der einzelnen Messer der Spindel bestimmt. Spindeln mit wenig Messern ( 6-8) schneiden hohes Gras besser als Spindeln mit vielen Messern. Profi Greensmäher haben bis zu 14 Messer und können damit das Gras bis auf ca. 2,5 mm kurz schneiden. Je kleiner der Abstand zwischen den Messern, desto gleichmäßiger ist der Schnitt, aber um so öfters muss gemäht werden. Besonders bei Handspindelmähern mit nur 5 Messern entsteht ein Wellenschnitt, der nicht besonders schön aussieht.

Spindelmäher sind aus meiner Sicht erst ab 4,5 cm Schnitthöhe sinnvoll. Die ideale Schnitthöhe für den normalen Rasenbesitzer liegt bei ca. 2,5 cm. Dann musst aber auch schon 2-3 mal die Woche gemäht werden. Alles unter 2 cm Schnitthöhe ist Profibereich.

Je öfter mit einem Spindelmäher gemäht wird, desto dichter wird der Rasen. Das gilt auch für Sichelmäher.

Zur Bestimmung des richtigen Zeitpunkts für die Rasendüngung ist die Grünlandsummentemperatur (GTS) sehr gut geeignet. Alternativ kann die Forsythienblüte als Startpunkt gewählt werden.

GTS basiert auf einer Prognose des Vegetationsbeginns über das Temperatursummenmodell von Ernst & Loeper, das in der Agrarmeteorologie für die gemäßigten Klimaräume angewendet wird.

Eine Düngung weit vor dem Beginn der Vegetationsperiode hat nicht nur negative Folgen in Bezug auf die Effizienz des eingesetzten Düngers. Auch auf den Zustand unserer Gewässer wirken sich die zu frühe Stickstoff Düngergaben in zweifacher Hinsicht negativ aus:

  • Bei fehlender oder nur geringer Nährstoffaufnahme  kommt es bei Niederschlägen zu Verlagerungen der Düngerstoffe in tiefere Bodenschichten, so dass diese später nicht mehr für die Pflanze verfügbar sind und ausgewaschen werden können. Dies gilt besonders für mittlere und  leichte (sandige) Böden.
  • In Einzugsgebieten von Karst- und Oberflächengewässern (Talsperren) können bei nicht sachgerechter Ausbringung von Wirtschaftsdüngern mikrobiologische Verunreinigungen der Gewässer,  z. B. über Abtrag von geneigten Flächen erfolgen.

Daraus resultiert, dass Düngemittel möglichst nah am Vegetationsbeginn ausgebracht werden sollten. 

Für Rasen liegt der Wert bei 150 Grad bis 200 Grad.

Hier der Link zu den Temperatursumme in Deutschland:

https://www.isip.de/isip/servlet/isip-de/entscheidungshilfen/gruenland

Zum Start sollte ein Rasendünger mit einem erhöhten Stickstoffanteil verwendet werden. Anhängig vom Boden ist eine Menge von 20% – 30% N sehr gut geeignet.

Das Lüften der Rasenfläche ist eine sehr schonende Methode, den Rasenfilz zu reduzieren. Eine Lüfterkassette oder ein Gerät zum Rasen lüften besitzt kleine gefederte Drähte, die sanft den Filz aus vom Boden kratzen. 

Verfilzter Rasen verhindert, das Licht und Luft an den Boden kommt. Auch droht Staunässe, die Rasenkrankheiten oder Moos begünstigt. 

Durch das Lüften wird auch das Gras aufgerichtet und kann dann anschließend besonders gut geschnitten werden.

Man kann problemlos einmal im Monat der Rasen lüften.

Das Vertikutieren ist die klassische Methode seinen Rasen zu lüften und den Rasenfilz zu entfernen. Es sollte aber nur vertikutiert werden, wenn der Rasen verfilzt ist! Weniger ist hier mehr! Ich empfehle eher den Rasen mit einer Lüfterkassette zu Lüften statt zu Vertikutieren.

Es gibt zwei Arten von Vertikutieren: Die Einen haben fest stehende Messer, so wie meine Maschine im Video, die Anderen haben bewegliche Messer. Die fest stehenden Messer schneiden Schlitze in den Boden. Die beweglichen Messer schlagen in den Boden. 

Was besser ist, hängt vom Rasen und Boden ab. 

Wenn besonders viel Filz entfernt werden soll, sind bewegliche Messer effektiver. Sie weichen außerdem  Steinen und sonstigen Dingen besser aus. Wenn man eher den Rasen lüften will, sind fest stehende Messer besser. Die Schädigung der Rasentragschicht ist bei fest stehenden Messern geringer. Die Schlitze sind schmaler.

Besonders wichtig ist, dass die Messer nicht zu tief in den Boden schneiden. Ich empfehle hier eine Tiefe von max. 5 mm! Noch besser ist es, wenn die Messer nur den Filz entfernen und den Boden überhaupt nicht berühren. Je tiefer die Messer in den Boden schneiden, desto stärker wird das Gras geschädigt. Die Schäden müssen wieder zuwachsen. Das Gras muss sich davon erholen. Deshalb ist es sinnvoll den Rasen nur in der starken Wachstumsphase zu Vertikutieren.

Wenn der Rasen löchrig ist oder wenn eine bestimmte Grassorten etablieren werden soll, muss Nachsätze werden. 

Doch was ist die geeignete Grassorte zum Nachsäen? Dazu habe ich hier ein Übersicht, der wichtigsten Gräser für unsere Region aufgelistet (Quelle: Bundessortenamt, Osterfelddamm 80, 30627 Hannover) und ganz unten ein paar interessante Rasenmischungen hinzugefügt.

 

Die wichtigsten Gräser:

Agrostis

Aus der schwer überschaubaren botanischen Vielfalt des Straußgrases haben drei Arten für die Rasennutzung Bedeutung erlangt:

1. Rotes Straußgras, auch Gemeines Straußgras

– Agrostis capillaris L. – (Chromosomenzahl 2 n = 28)

Mit kurzen unterirdischen Ausläufern bildet das Rote Straußgras dichte und sehr feine Narben.

2. Flechtstraußgras

– Agrostis stolonifera L. – (Chromosomenzahl 2 n = 28)

Das Flechtstraußgras entwickelt meist ausgreifende oberirdische Ausläufer, die zu einem dichten Narbenfilz zusammenwachsen.

3. Hundsstraußgras, auch Sumpf Straußgras *)

– Agrostis canina L. – (Chromosomenzahl 2 n = 14)

Das Hundsstraußgras hat eine feine Blattstruktur. Seine oberirdischen Ausläufer führen zur Bildung feiner, dichter, teppichartiger Narben, die wegen starker Krankheits- anfälligkeit besonders empfindlich sind.

Alle Straußgrasarten zeigen bei Trockenheit leichte Verfärbungen, die nach einsetzendem Regen jedoch schnell ohne Schäden überwachsen werden. Der ungünstige Aspekt im Herbst und im Winter ist zum Teil auf die Empfindlichkeit gegenüber Trockenheit zurück- zuführen, wird aber auch durch die Anfälligkeit für Fäulnispilze wie Fusarium und Typhu- la hervorgerufen. Vor allem in späteren Jahren wirkt das Straußgras stark verdrängend auf andere Arten. Hervorzuheben ist die gute Tiefschnittverträglichkeit.

Die feinblättrigen Arten Rotes Straußgras und Hundsstraußgras finden vor allem in sehr tief geschnittenem Zierrasen (z.B. auf Golfgrüns) Verwendung. Flechtstraußgras und Rotes Straußgras werden wegen ihrer stark verdrängenden Wirkung in Gebrauchsrasenmischungen kaum noch verwendet. Im Landschaftsrasen ist der Einsatzbereich der Arten des Straußgrases wegen der geringen Ansprüche, der Ausläuferbildung, des niedrigen Wuchses und der Feuchteverträglichkeit sehr verbreitet. Wegen der nur mäßigen Trittfestigkeit ist Straußgras für Strapazierrasen wenig geeignet.

Weißes Straußgras (Agrostis gigantea Roth.) ist ein raschwüchsiges, auf Trockenheit empfindlich reagierendes Futtergras von grober Blatt- und Stängelstruktur, das als Mischungspartner für wechselfeuchtes Dauergrünland verwendet wird. Von seiner Ver- wendung bei der Anlage von Rasen ist abzuraten; lediglich im Landschaftsrasenbau ist es für die Begrünung staunässegefährdeter Lagen ein Mischungspartner.

*) zurzeit keine Rasensorte zugelassen

 

Festuca

Von den Arten des Schafschwingels haben für Rasenanlagen Bedeutung:

1. Haar-Schafschwingel

– Festuca filiformis Pourr. – (chromosomenzahl 2 n = 14)

Der Haar-Schafschwingel ist ein anspruchsloses Gras extensiver Standorte. Er bildet dichte und feine Narben, die bei längerer Vielschnittnutzung lückig werden und infolge geringer Konkurrenzkraft rasch verunkrauten. Nur unter sehr extensiven Nutzungsbedingungen und im Schatten ist er konkurrenzkräftig. Gute Düngung wirkt auf ihn ausgesprochen verdrängend. Aus diesem Grunde beschränkt sich die Verwendung auf Mischungen für Landschaftsrasen, vor allem zur Ansaat an Böschungen und zur Begrünung von schlecht mit Nährstoffen versorgten und trockenen Flächen.

2. Raublättriger Schafschwingel

– Festuca trachyphylla (Hack.) Krajina – (Chromosomenzahl 2 n = 42)

Der Raublättrige Schafschwingel verträgt die Vielschnittnutzung ohne Schädigung. Er kann bei entsprechender Sortenqualität ansprechende und feine Narben bilden. Für Zier- und Gebrauchsrasen eignet er sich gut als Mischungspartner, insbesondere für trockene Lagen.

3. Gemeiner Schwingel

– Festuca ovina ssp. vulgaris – (Chromosomenzahl 2 n = 28)

Der Gemeine Schwingel ist – ähnlich wie der Haar-Schafschwingel – ein anspruchsloses Gras extensiver Standorte. Unter Vielschnittnutzung ist er nicht ausdauernd und intensive Düngung wirkt auf ihn verdrängend. Aufgrund der guten Trockenheitsresistenz eignet er sich gut für Landschaftsrasen.

Wegen der geringen Wüchsigkeit des Schafschwingels gibt es von diesen Arten nur Rasensorten. Für die landwirtschaftliche Nutzung hat der Schafschwingel keine Bedeutung.

 

Poa supina

Die Lägerrispe ist ein ausdauerndes und strapazierfähiges Gras aus Gebirgsregionen, welches durch oberirdische Ausläufer eine dichte Narbe bildet. Die Kombination mit einer hohen Schattenverträglichkeit verleiht dieser Art seine Bedeutung. Die Art ist jedoch anfällig gegenüber Hitze- und Trockenstress.

 

Festuca rubra

Die Sorten des Rotschwingels werden in drei Gruppen eingeteilt:

1. Horstrotschwingel

– Festuca rubra ssp. commutata – (Chromosomenzahl 2 n = 42)

Der Horstrotschwingel (fallax, commutata, nigrescens) gehört zu den wichtigsten Rasengräsern. Die Sorten des Horstrotschwingels bilden keine Ausläufer. Sie zeichnen sich durch dichte und feine Narben aus.

2. Rotschwingel mit kurzen Ausläufern

– Festuca rubra ssp. trichophylla – (Chromosomenzahl 2 n = 42)

Die Sorten dieser Gruppe haben mehr oder weniger kurze Ausläufer. Die Raseneigen- schaften sind denen des Horstrotschwingels ähnlich. Sie besitzen aber eine höhere Trockenheitsresistenz, sind teilweise salztoleranter und tiefschnittverträglicher. In einigen Veröffentlichungen wird diese Sortengruppe noch als Festuca rubra ssp. trichophylla Gaud. bezeichnet.

3. Ausläuferrotschwingel

– Festuca rubra ssp. rubra – (Chromosomenzahl 2 n = 56)

Neben den früher ausschließlich verwendeten Futtersorten dieser Gruppe (rubra, genuina) gibt es zunehmend spezielle Rasensorten mit geringer Wüchsigkeit, feinerem Blatt und dichterer Narbe. Im Allgemeinen bildet der Ausläuferrotschwingel etwas lockerere Narben und hat breitere Blätter als die beiden vorher genannten Gruppen. Dank seiner Ausläuferbildung ist er in der Lage, Lücken zu schließen.

Im Gemeinsamen Sortenkatalog werden die Sorten des Horstrotschwingels und des Rotschwingels mit kurzen Ausläufern aufgrund derselben hexaploiden Chromosomenzahl in einer Gruppe zusammengefasst. In der OECD-Liste und in der Liste der Regelsaatgutmischungen hingegen stehen die Rotschwingelsorten in den vorgenannten drei Gruppen.

Alle Rotschwingelsorten haben eine verhältnismäßig gute Anfangsentwicklung. Sie sind konkurrenzfähig sowie unkrautverdrängend und trockenheitstolerant. An die Düngung stellen sie je nach Nutzung unterschiedliche Ansprüche. Belastbarkeit und Trittfestigkeit sind im Allgemeinen mäßig, jedoch innerhalb des Sortenspektrums deutlich differenziert.

Rotschwingel wird vor allem von Rotspitzigkeit befallen. Ein solcher Krankheitsbefall führt zwar zur Verschlechterung des Aspekts, aber nicht zur Zerstörung der Rasennarbe. Außerdem treten häufiger Schäden durch Fäulniserscheinungen auf.

Horstrotschwingel und Rotschwingel mit kurzen Ausläufern sind mit ihren dichten und feinen Narben besonders für Zierrasen geeignet. Unter der Voraussetzung einer guten Sortenqualität können Rotschwingelsorten aus allen drei Gruppen für Gebrauchsrasen verwendet werden. Rotschwingelsorten aller drei Gruppen werden als Hauptmischungspartner vielfältig im extensiv genutzten Landschaftsrasen eingesetzt.

Bei Rotschwingel hat die Züchtung ein breites Angebot an guten Rasensorten mit verschiedenen Eigenschaftskombinationen hervorgebracht. Das trifft vor allem für Horstrotschwingel und Rotschwingel mit kurzen Ausläufern zu. In der Gruppe des Ausläuferrotschwingels sind vermehrt Sorten mit lockerer Narbendichte vorhanden.

 

Lolium perenne

Das Deutsche Weidelgras, eine der wichtigsten Grasarten für die landwirtschaftliche Nut- zung, hat seinen Verbreitungsschwerpunkt im maritimen Klimabereich. Seiner Bedeutung entsprechend wird es züchterisch schon sehr lange bearbeitet, was u. a. zu einer starken Differenzierung in frühe bis späte Sorten führte. Die diploide Chromosomenzahl beträgt 2 n = 14.

Das Angebot an speziellen Sorten für Rasennutzung mit dichter, feiner Narbe und geringer Wüchsigkeit, die aus schwachwüchsigen, feinblättrigen Ökotypen hervorgegangen sind, ist inzwischen sehr umfangreich. Das Deutsche Weidelgras ist durch zielstrebige Züchtungsar- beit zu einem der wichtigsten und wertvollsten Rasengräser geworden. Neben den überwie- gend diploiden Rasensorten sind auch einige wenige feinblättrige tetraploide Sorten geprüft und beschrieben worden.

Deutsches Weidelgras zeichnet sich durch eine schnelle Anfangsentwicklung aus, die sich im raschen Auflaufen und im sofort einsetzenden intensiven Wachstum zeigt. Es eignet sich daher zur schnellen Begrünung neu angelegter Rasenflächen und zur Nachsaat von Lücken. In Rasenmischungen kann sich allerdings ein zu hoher Anteil auf die spätere Zusammen- setzung der Rasennarbe ungünstig auswirken. Insbesondere die Futtertypen des Deutschen Weidelgrases unterdrücken die anderen Mischungspartner und bilden in der Mehrzahl viel Grünmasse und nur lockere Narben. Futtersorten sollten deshalb wegen ihrer in der Regel nur bedingten Eignung nicht in Rasenmischungen verwendet werden.

Das Deutsche Weidelgras ist ein robustes, trittfestes Rasengras mit guter Trockenheitsresis- tenz. Deshalb liegt der Schwerpunkt in der Verwendung als Rasengras wegen der hohen Belastbarkeit der Narbe im Gebrauchs- und besonders im Strapazierrasenbereich. Dagegen ist es für Zierrasen überwiegend nicht geeignet. Allerdings eignen sich einige Sorten mit dichterer Narbe und schmaleren Blättern durchaus auch für diesen feineren Rasentyp. Im Landschaftsrasen dient das Deutsche Weidelgras überwiegend als ‚Ammengras‘ für sich langsam entwickelnde Arten, da es ohne Düngung meist nur lockere Narben bildet.

Allgemein kann der Gesamteindruck im Frühjahr durch Fäulnisbefall beeinträchtigt werden. Über kurze Perioden können auch Schädigungen des Rasenbildes durch Befall mit Rotspitzigkeit auftreten. In der Anfälligkeit für Rostkrankheiten bestehen deutliche Sortenunterschiede, jedoch tritt unter intensiver Nutzung Rostbefall weniger auf.

Die Züchtungsarbeiten bei Rasensorten des Deutschen Weidelgrases haben Sorten mit feiner und dichter Narbe, geringer Krankheitsanfälligkeit und hoher Belastbarkeit bei gleich- zeitig wirtschaftlicher Saatgutgewinnung zum Ziel. Die Erfolge der intensiven Züchtung zeigen sich durch zahlreiche Sorten mit guten bis sehr guten Einstufungen.

 

Festuca arundinacea

Der Rohrschwingel ist ein ausdauerndes, tiefwurzelndes, horstbildendes Obergras wech- selfeuchter Lagen, das für Rasenanlagen vorwiegend unter sehr trockenen Bedingungen verwendet wird. Zunehmend Bedeutung gelangt diese Art in südlicheren Verbreitungsge- bieten in Europa. Ältere Sorten von Rohrschwingel bilden unter Rasennutzung wegen der sehr breiten Blätter eine grobe, unruhige Narbe, die seine Verwendbarkeit im Gebrauchs- rasen stark eingrenzt. Aus intensiver Züchtungsarbeit ist jedoch inzwischen eine Reihe feinblättrigerer Sorten mit dichter Narbenbildung und guter Raseneignung hervorgegangen.

 

Poa pratensis

Die Wiesenrispe ist vielseitig als Rasengras einsetzbar. Sie hat eine langsame Anfangsentwicklung, die eine längere Zeitspanne zwischen Aussaat und Aufgang und damit einen zögernden Abschluss der Narbenbildung zur Folge hat. Dieser durch die Keimungsphysiologie gegebene Nachteil kann durch ausgewogene Zusammenstellung der Rasenmischung und richtige Behandlung der Neuansaat ausgeglichen werden. Hat die Wiesenrispe sich in einer Rasenansaat durchgesetzt, ist sie infolge der guten Ausläuferbildung und der starken Wurzelverflechtung ein Mischungspartner, der bei entsprechender Sortenqualität dichte, geschlossene Narben mit guter Belastbarkeit und Trockenheitsverträglichkeit bei nicht zu starker Wüchsigkeit bildet. Sie stellt hohe Ansprüche an die Stickstoffversorgung und bevorzugt trockenere Standorte, auf nassen Standorten gedeiht sie schlecht.

Die Blattfleckenkrankheit Drechslera (Syn.: Helminthosporium) beeinträchtigt bei hierfür anfälligen Sorten das Rasenbild erheblich. Bei starkem Befall kann die ganze von Wiesenrispe eingenommene Rasenfläche absterben. In gefährdeten Lagen kann auch starker Rostbefall auftreten.

Wegen der guten Belastbarkeit und der dichten Narbenbildung eignet sich die Wiesenrispe vor allem für Strapazier- und Gebrauchsrasen. 

Trockenheitsresistenz und starke Wurzelverflechtung sprechen auch für ihren Einsatz im Landschaftsbau, der jedoch durch die hohen Ansprüche an die Stickstoffversorgung und die schlechte Verwendbarkeit auf nassen Böden eingeschränkt wird. Für Zierrasen sind die meisten Sorten zu grobblättrig.

In der Raseneignung gibt es große Sortenunterschiede. In den letzten Jahren wurden Wiesenrispensorten mit dichter, strapazierfähiger Narbe, ansprechender Farbe und geringerer Anfälligkeit für Blattflecken gezüchtet. Auch feinblättrigere, schwachwüchsigere Formen sind im Sortiment vertreten, so dass für alle Verwendungszwecke geeignete Rasensorten zur Verfügung stehen. Auf den Gebrauch von Futtersorten mit schlechter Raseneignung sollte deshalb verzichtet werden.

Die Züchtungsschwerpunkte liegen weiterhin in der Narbendichte, der Blattflecken- und Rostresistenz, der guten Winterfärbung und der Trittverträglichkeit während des ganzen Jahres.

 

 

Und hier ein paar Rasenmischungen, die ich empfehlen kann:

Super Rasenmischung

https://www.rasenwelt.de/rasenpflege/hochwertige-fairway-mischung-ps-251.html?cache=1578149706

Schattenrasen 

https://nebelung-shop.de/rasen/schattenrasen/2038/profi-line-royal-supreme-premium-rasen?c=90

https://www.eurogreen.de/Rasana-Super-mit-Headstart-10-kg-195.html?campaign=google.de&gclid=Cj0KCQjwz6PnBRCPARIsANOtCw2R61ffdBZPIvYE2TodFkj0ojdisSklXmewi9qD2vVGxIpRtQXBehgaAvZ4EALw_wcB

https://www.rasenwelt.de/rasenpflege/schattenrasen-ps-1414.html

Fairway Nachsaat 

https://www.rasenwelt.de/rasenpflege/rasensamen-fairway-nachsaat-ps-29-25-kg.html

Golf Grün

https://www.rasenwelt.de/rasenpflege/rasensamen-premium-green-ps-10-rsm-412-10-kg.html

Trockenrasen mit Festuca arudinacea

https://amzn.to/2BF6SMC

Als Topdressing bezeichnet man das regelmäßige Ausbringen kleiner Sandmengen (0,5–2,0 l/m²) auf kurz gemähten Rasenflächen. Dieser Arbeitsgang wird häufig auf Golfgrüns durchgeführt, um die Spieleigenschaften zu verbessern. 

Als Topdressmaterial sollte ein ähnlicher Sand wie in der Rasentragschicht mit einer Körnungsgröße 0,1mm bis 1,0 mm verwendet werden.

Topdressingsand wird im trockenen Zustand in die Grasnarbe mit einer Bürste eingekehrt. Der Sand muss unkrautfrei sein. Daher wird er nach Möglichkeit in einer Halle zwischengelagert, um ihn vor Regen und Unkrauteintrag zu schützen.

Topdressing sorgt für eine trockene Grasnarbe. Der Sand gleich kleine Bodenunebenheiten aus.

Rasen aerifizieren oder lüften ist mit einem Aerifizierer leicht gemacht. Zur Drainage werden bis zu 400 Löcher pro qm mit Hohlspornen in den Boden gestanzt. Die Löcher können 6-10 cm tief sein. Anschließend werden die Löcher mit Sand gefüllt. Perfekt ist Quarzsand. Besonders gewaschener und getrockneter Quarzsand mit einer Korngröße von 0,4 mm bis 1,4 mm Durchmesser ist ideal. Die mit Sand gefüllten Löcher wirken wir kleine Drainagebohrungen. Das Regenwasser kann schnell in den Boden abfließen und sammelt sich in den tieferen Schichten. Die Wurzeln der Gräser wachsen nach. Durch lange Wurzeln wird der Rasen resistent gegen Trockenheit und Krankheiten. Auch kann Luft besser im Boden zirkulieren. Die Nährstoffe erreichen leichter die Wurzeln.

Der Aerifizierprozess ist eine aufwendigen Tätigkeit, die einige Zeit in Anspruch nimmt. Nach dem Stanzen der Löcher müssen die ausgeworfenen Zapfen aufgesammelt werden. Dazu eignet sich besonders gut eine Schneeschaufel. Anschließend muss der Sand gleichmäßig über die gelochte Fläche verteil werden. Danach wird mit einen Besen oder einen Gitternetz der Sand so lange in den Rasen eingebürstet, bis alle Löcher gefüllt sind und das Gras wieder zum Vorschein kommt. Nasser Sand muss dazu erst abtrocknen oder der Vorgang muss mehrere Male wiederholt werden. Getrockneter Quarzsand rieselt dagegen fast wie von selbst in die Löcher.

Um schnell wieder die Schäden zu schließen, ist eine Düngung ca. zwei Wochen vor dem Aerifizieren sehr sinnvoll. 

Mehr als 1-2 Mal pro Jahr zu aerifizieren, ist für private Rasenflächen völlig ausreichend.

Durch das Bürsten der Rasenfläche können vor allen die vielen Wurmhaufen, die sich über den Winter oder bei häufigem Regen bilden, beseitigt bzw. verteilt werden. Zusätzlich wird das Gras aufgestellt und die ganze Rasenfläche etwas gelüftet. 

Bürsten ist gut geeignet um Wasser, z.B. Tau, von den Gräsern zu entfernen. Dadurch trocknet die Rasenfläche schneller ab. Diese Maßnahme dient auch dem Schutz der Pflanze, da sie vorbeugend gegen Pilzkrankheiten wirkt. 

Das Bürsten von tief geschnittenen Rasenflächen wird besonders im Profibereich häufig angewendet und hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen, da die mechanische Belastung des Bodens sehr gering ist und der Effekt sehr hoch ist.

Zum Bürsten der Rasenfläche reicht ein breiter Besen aus dem Baumarkt völlig aus. Wer öfters bürsten will, kann sich einen Bürstenwagen bauen und mit einem Quad oder seinem Aussitzmäher über die Fläche ziehen. 

Sand ist super! Sand ist das beste Mittel, um kostengünstig den Rasen zu verbessern! Sand lockert den Boden. Sand sorgt für eine gute Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Sand hält die oberste Rasentragschicht trocken. Sand vertreibt Moos. Sand gleich die Bodenunebenheiten aus. Sand bietet Mikroorganismen optimale Bedingungen für den mikrobiellen Abbau. .

Sanden kann man bis zu sechs mal pro Jahr mit einer Menge 0,35 m³ pro 100 m² oder 1 – 2 l pro m².

Aber Achtung! 

Sand kann auch den Boden verdichten, wenn er zu fein ist. Sand mit einer Korngröße von 0,4mm bis max. 2mm ist optimal für normalen Gebrauchsrasen. Sand sollte möglichste keine Tonanteile haben. Gewaschener Sand stellt das Optimum dar. Getrockneter Qurazsand rieselt sehr gut ein, ist aber sehr teuer.

Wer von Kalk spricht, meint in den meisten Fällen die chemische Verbindung Calciumcarbonat (CaCO3), auch kohlensaurer Kalk genannt. Rasen bevorzugt tendenziell eher einen sauren Boden! Mit Kalk reduziert man die Säure im Boden. Der pH-Wert ist der Maßstab für den Säuregrad des Bodens.

Der ideale pH-Wert ist immer abhängig von der Bodenart. Hier empfiehlt sich definitiv eine Bodenanalyse durchzuführen, bevor gekalkt wird.

Ein pH-Wert zwischen 5 und 5,5 ist für sandigen Böden perfekt! Bei lehmigen Böden sollte der pH-Wert 6,5 nicht überschreiten.

pH-Werte kleiner 7 bezeichnet man als “sauer” bzw. zunehmend sauer in Richtung 0. Werte größer als 7 bezeichnet mal als “alkalisch”.

 

Wenn der pH-Wert zu tief ist, sollte 4-6 Wochen vor der ersten Düngung ein wasserlöslicher Kalk in der richtigen Dosierung nach Angabe des Herstellers ausgebracht werden. 

Wenn der pH-Wert zu hoch ist, wird es schwierig. Für eine nachhaltige und natürliche Absenkung des pH-Wertes ist Geduld gefragt. Dieser Prozess ist relativ schwierig und kann nur langsam und über einen längeren Zeitraum erfolgen. Unterstützend sollte man auf kalkhaltige Dünger und kalkhaltiges Gießwasser verzichten. Organische Bestandteile wirken sauer, wenn man sie in den Boden einarbeitet und sie sich dort zersetzen. Hausmittel, mit denen man den Boden sauer machen kann, sind Kaffeesatz, Traubenrester, Nadelerde, verschiedene Kompostmischungen oder Mulch.

 

Die richtige Menge Wasser in den Boden zu sprengen, hängt besonders von der Art des Bodens ab. Sandige Böden müssen öfters bewässert werden als lehmige Böden, die das Wasser gut speichern. Bei sandigen Böden empfehle ich zweimal bis dreimal pro Woche zu bewässern. Bei lehmigen Boden reicht es aus, ein bis zweimal pro Woche zu bewässern. Natürlich sollte so wenig wie möglich beregnet werden. Die Regenmenge kann sehr einfach mit einem Messbecher kontrolliert werden. 

Pro Bewässerung sollt die Wassermenge zwischen 10 l und 15 l pro Quadratmeter liegen, weniger bei sandigen Böden und mehr bei lehmigen Boden. Bei meinem sehr sandigem Boden sprenge ich nur 9l/qm.

Der richtige Zeitpunkt zum Bewässern ist dann gegeben, wenn der Rasen sich beim Betreten nicht mehr auf richtet und anfängt bläulich silbrig zu glänzen. Dann muss sofort bewässert werden. Also ist es wichtig den Rasen zu beobachten und dann ausreichend viel Wasser zu sprengen.

Wenn der Rasen trotzdem vertrocknet, wird die Sache etwas komplizierter. Es kann sein, dass der Boden sehr stark verdichtet ist und das Wasser vom Boden nicht richtig aufgenommen wird. Dann muss der Boden aerifiziert werden. Auch besteht die Möglichkeit, dass der Boden das Wasser nicht absorbieren kann und damit nicht zu den Wurzeln der Gräser leitet. D.h. der Sand oder der Mutterboden hat eine Wasser abstoßende Oberfläche. Das nennt sich dann im Fachdeutsch Hydrophobie.

Markführer bei Bewässerungsanlagen ist Gardena. Es gibt aber auch kompatible Alternativen, z.B die Fa. Hunter oder die Fa. Rainbird. Idealerweise sollte die Bewässerungsanlage programmierbar sein und auf Regen und Feuchtigkeit im Boden intelligent reagieren, also dann nicht bewässern oder die Wassermenge reduzieren.

Legt man eine Rasenfläche neu an, ist es günstig gleich die Rohre für eine spätere Bewässerung in den Boden zu legen. Das kostet nicht viel Geld und spart später eine Menge Arbeit.

Warum habe ich Trockenstellen im Rasen. Was ist das Problem? Warum nimmt der Boden das Wasser nicht auf? Eine Antwort könnte Hydrophobie sein! Was ist das? Was kann ich dagegen tun?

Wenn der Boden das Wasser nicht absorbiert und damit nicht zu den Wurzeln der Gräser leitet, kann es sein, dass der Sand oder der Mutterboden eine Wasser abstoßende Oberfläche hat. Das nennt man dann im Fachdeutsch: Hydrophobie. 

Dieses Problem kann sehr leicht selbst getestet werden. Man nimmt ein Bodenprobe und lässt mit einer Pipette einen Wassertropfen auf die Probe laufen. Wenn das Wasser sofort verschwindet, ist alles in Ordnung.  Wenn der Wassertropfen auf der Probe liegen bleibt, hat man ein Problem. Der Boden stößt das Wässern ab. Der Boden verhält sich hydrophob.

Um dieses Problem zu bekämpfen, können spezielle chemische Mittel verwendet werden, die nicht ganz billig sind, sogenannten Wetting Agent. Durch eine sehr starke und langen Bewässerung kann diese Problem auch bekämpft werden.

Wetting Agent sind Benetzungsmittel zur Verbesserung der Wasserspeicherfähigkeit und zur Bekämpfung von Trockenflecken. Wetting Agents unterstützen die bedarfsgerechte Wasser- und Nährstoffversorgung der Rasengräser und reduzieren den Trockenstress speziell in der trockenen u. heißen Jahreszeit.

 

Wetting Agent oder Benetzungsmittel habe folgende Eigenschaften:

  • Verbesserte Benetzung von Böden
  • Brechung der Hydrophobie bei Trockenstellen
  • Erhöhung der Infiltrationsrate von Wasser
  • Verbesserte Wasserführung (horizontal/vertikal)
  • Geringerer Wasserverbrauch durch Effizienzsteigerung
  • Verringerte Taubildung
  • Weniger Pilzwachstum (trockene Rasennarbe)
  • Stärkere Wurzelbildung
 
Solche Mittel sind extrem teuer und nur für Golfplätze oder andere Rasensportflächen vorgesehen.

Der Rasen ist völlig kaputt? Dann ist eine komplette Erneuerung der Rasenfläche notwendig. Es gibt verschiedene Lösungen:

  1. Die alte Grasnarbe großzügig abtrage, neuen Mutterboden ausbringen, die Fläche glätten, walzen und nachsäen
  2. Die Rasenfläche tot spritzen (was heute aus Umweltaspekten nicht mehr zu empfehlen ist), mit einer kräftigen Fräse komplett umpflügen, einebnen, walzen und nachsäen
  3. Die alte Grasnarbe ca. 5 cm abtragen und Rollrasen auf die Fläche legen
Ich habe die erste Methode in einer kleinen Videoreihe dokumentiert.


Rollrasen ist teuer und keine Garantie für dauerhaft schönen Rasen. Denn die Rasenfläche muss anschließend fachgerecht gepflegt werden, sonst ist nach ein paar Jahren der Urzustand wieder erreicht.

Das Durchfräsen der Rasenfläche ist die günstigste Methode, aber hat den Nachteil, dass die Samen der Unkräuter nicht beseitigt werden. Leider läuft dann das Unkraut schneller auf als die Nachsaat.

Das Abtragen der Grasnarbe ist sehr mühsam und neuer Mutterboden kostet auch ein paar Euro. Vorteilhaft ist, dass nun ein besonders geeigneter Boden gekauft werden kann. Ich empfehle einen gesiebten Mutterboden zu kaufen, der auch für Sportplätze verwendet wird. Steine und Unkräuter darf der Mutterboden nicht enthalten.